Coachingthema : Quality-Time inmitten von Alltagspflichten! Relax to go mit Kaffee, Öl und Lieblingsshirt!

Der Alltag kann manchmal ganz schön anstrengend sein.

Beruf, Familie, Freunde, Rechnungen, Ansprüche an sich selbst und die angeblich freie Zeit  lassen uns durch den Tag stolpern.

Der Journalist und Schriftsteller Kurt Tucholsky brachte es auf den Punkt, als er sagte, ein ausgefüllter Kalender sei noch lange kein Indiz für ein erfülltes Leben.

Sind wir aber mal ehrlich: Manchmal geht es einfach nicht anders. Die Ansprüche von Außen und die Ansprüche an sich selbst und die eigene Person sind in den meisten Fällen unfassbar hoch.

Das ist Fakt und gerade in der Vorweihnachtszeit nimmt der Organisationsdruck für viele noch deutlich zu.

Doch wie schafft man es, trotz aller Termine auf dem Lebenskalender, einen kleinen Ruheraum für sich selbst zu schaffen? Einen Raum zum Durchatmen, zum Verschnaufen, um anschließend wieder mit neuer Energie ans Werk gehen zu können?

 

 Hier ein paar Tipps: Relax to go.

 

Tipp Nummer 1: Mischen Sie sich ihr persönliches Entspannungsöl

 

Mischen Sie sich zu Hause eine kleine Flasche Entspannungsöl und nehmen Sie es mit zu Ihren Terminen!

Träufeln sie es bei Bedarf in ihre Handinnenfläche (ein bis zwei Tropfen dürften ausreichen) und atmen Sie  den Duft tief ein.

Unser Riechnerv steht in direktem Kontakt zum limbischen System. Das ist der Teil unseres Gehirns, der mit Emotionen und der vegetativen Regulation verbunden ist. Wenn wir also einen Duft wahrnehmen, den wir als angenehm empfinden, kann das durchaus unserer Stimmung schmeicheln. So haben Sie immer eine kleine entspannende Auszeit "in der Tasche", während der Trubel im Außen weiter geht.

 

Hier eine kleine Anleitung:  Mischen Sie ein Trägeröl (am besten ein neutrales Öl, wie zum Beispiel Mandelöl) mit 100% naturreinen ätherischen Ölen (Hinweis: wenn natürlich oder naturidentisch auf dem Etikett steht, sollten Sie das kritisch hinterfragen!) Hochwertige Öle sind energetisch besser, da sie höher schwingen und die entsprechende Wirkung haben, die wir uns von hochwertigen Ölen erhoffen.

Wenn man von Allergien, Lungenerkrankungen o.ä. geplagt ist , sollte man vorher den Arzt/Ärztin des Vertrauens oder seinen Heilpraktiker/in zu Rate ziehen.

Vielleicht macht es Ihnen ja sogar Spaß, ihre eigenen Duftkompositionen zu mischen! Beratung hierzu bekommen Sie in fast allen Fachgeschäften, die naturreine  Öle anbieten. Die folgenden Beispiele vermitteln nur einen kleinen Einblick über die riesige Auswahl an ätherischen Ölen, die der Entspannung dienen und das Wohlbefinden steigern können:

 

Pfefferminzöl ist klärend und erfrischt den Geist. Dieser klare, fast schon kalte Duft kann Ihnen auch bei Kopfschmerzen helfen.

 

Anis hat einen angenehmen samtigen Duft. Es kann das Gemüt stabilisieren und wirkt ausgleichend. Gerade Menschen, die unter Stress leiden oder unruhig sind, sollten Anis als Ihr Stresslessöl in Erwägung ziehen.

 

Ylang Ylang-Bäume werden bis zu 20 m hoch. Das ätherische Öl wird aus den Blüten des Baumes gewonnen. Es hilft bei nervöser Unruhe, Schlafstörungen und emotionalen Dysbalancen.

 

Bergamotte überrascht mit einem spritzigen Aroma und hilft bei Stress und allgemeiner Erschöpfung. Es kann Ihre Stimmung so richtig aufhellen!

 

Orange ist ebenfalls ein toller Begleiter! Es hebt die Stimmung und wirkt belebend. Genauso wie Zitrone und Mandarine kann der Duft gegen Nervosität, Erschöpfung und Stress helfen.

 

 

Tipp Nummer 2 Tee, Kaffee und der wandernde Blick!    

Kaufen Sie sich einen duftenden Tee oder einen heißen Kaffee. Es kommt hierbei nicht unbedingt auf die Wirkung des Getränkes an- es geht um den puren Genuss!                                                                                                                                                                                                             Was Sie also schlussendlich genießen, unterliegt Ihrem persönlichem Geschmack. Am besten genießen Sie diese kleine Auszeit gemütlich auf einer Parkbank oder im Café selbst. Wenn sie sich für die Variante to go entscheiden: verzichten Sie bitte auf einen Plastikdeckel. Somit landen Sie wieder ein paar Treppchen höher auf ihrer Karmaleiter. Eine Win-win-Situation für Sie und die Umwelt!                                                                                                                                                                                                                                                   Trinken Sie jeden Schluck bewusst und spüren sie dem wärmenden Gefühl und dem Geschmack nach. Achtsamkeit und Genuss spielen hierbei die Hauptrolle. Sich dem Stress für einen Moment zu entziehen und inne zu halten. Das ist Sinn dieser Übung.          Und dabei fallen Sie noch nicht einmal auf! Niemand wird bemerken, dass Sie gerade in Ihrem inneren Wellnessbereich sind.           Sie und Ihr Heißgetränk hüten ein Geheimnis!

Und wenn Sie tatsächlich in einem Café oder auf der Parkbank sitzen: kombinieren Sie den Genuss mit der Technik des wandernden Blicks. Suchen Sie sich dafür einen Punkt in der Ferne. Fokussieren Sie sich auf das entfernteste Objekt, dass Sie erspähen können. Verharren Sie dort einen Moment. Danach wandern Sie mit ihrem Blick von diesem Punkt ausgehend immer näher. Stück für Stück, Objekt für Objekt, bis Ihr Blick wieder ganz nah bei Ihnen ist.

Diese Übung wirkt beruhigend, Sinne sammelnd und hat die gewinnbringende Eigenschaft ihre Augen zu entspannen.

 

       Tipp Nummer 3: Gehmeditation

 

Wenn Sie sowieso von einem Termin zum andern jagen, dann können Sie auch die Zeit dazwischen zur Achtsamkeit nutzen.

Wir verlieren manchmal buchstäblich unsere Haftung! Sich mit dem bewussten Gang auseinanderzusetzen, ist somit nicht verkehrt und kann Sie erden.

Lassen Sie Ihre Arme während der Übung frei mitschwingen. Versuchen Sie nur zu erleben, nicht zu bewerten.

Wenn Ihre Gedanken wieder einmal abdriften wollen, versuchen Sie immer wieder Ihre Aufmerksamkeit auf die Füße zu lenken. Hierzu können Sie auch gerne mal sanft bis mittelstark auf dem Boden stampfen.

Fühlen Sie in Ihr Gangbild hinein! In Ihre Balance. Ohne Bewertung.

Beobachten Sie ganz aufmerksam Ihre Schrittfolge. Fühlen Sie, wie sich Ihre Füße bei jedem neuen Schritt abrollen. Sich auf den Boden der Tatsachen stellen, um sich dann wieder leicht anzuheben. Versuchen Sie den Untergrund zu spüren. Wie fühlt es sich an auf diesem Weg zu laufen?

Bei dieser fokussierten Übung geht es um Achtsamkeit. Versuchen Sie sich auf sich selbst zu konzentrieren und lassen Sie den Terminstress für die nächsten 10-15 Minuten außer Acht.

 

Tipp Nummer 4: Stoffstück der Hoffnung!

 

Die Arbeitswelt hat immer noch nichts von einer besinnlichen Vorweihnachtszeit gehört. So sitzen Sie vielleicht stundenlang als Kassierer an der Kasse, stehen sich als Frisör die Beine in den Bauch, während Sie die schönsten Frisuren kreieren oder hören als Managerin stundenlang der Präsentation eines Kollegen zu.

Das gemütliche Sofa ist weit weg, die Freizeit Lichtjahre entfernt. Der Wunsch nach ein bißchen mehr Ich Selbst  ist groß.

Wie wäre es, trotz aller äußeren Gegebenheiten, seine Wohlfühlzone ganz nah bei sich zu tragen?

Ziehen Sie doch einfach unter Ihrer Arbeitskleidung Ihr kuscheliges Wohlfühl T-Shirt an oder verstecken Sie Ihre Lieblingssocken in den Arbeitsschuhen! Das sieht niemand und verleiht Ihnen die Gewissheit, dass Sie noch immer die sind, die gerne auch mal kuschelnd auf dem Sofa liegt, die gute Bücher liest, sich mit Freunden trifft oder es liebt, den Tag zu vertrödeln.

Dieses persönliche Stoffstück ist ein  Versprechen, dass Sie bald aus diesem endlos langen Arbeitstag in einen entspannten Feierabend gelangen werden. Don´t let the daily routine get you down!

 

 

 

Was auch immer Sie tun, versuchen Sie auf lange Sicht Ihren Stresspegel zu mindern!

Stress kann Sie auf Dauer gesundheitlich schädigen. Das muss doch wirklich nicht sein! Schreiben Sie Listen, setzen Sie Prioritäten, delegieren Sie Aufgaben, besuchen Sie einen Coach, üben Sie autogenes Training oder Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson und versuchen Sie nach jeder getaner Aufgabe ein bis zwei Minuten eine kleine Entspannungsatmungsinsel einzubauen.

Einfach nur die Augen schließen und für ein bis zwei Minuten in Ihrem Rhythmus ein- und ausatmen.

Sie haben die eine Aufgabe erledigt und befinden sich gerade in einer Art Zwischenraum der Termine, in der Sie wunderbar die Atemübung absolvieren können. Anschließend sind Sie voller frischer Energie, um die nächste Aufgabe in Augenschein zu nehmen. 

Sie werden sicherlich bemerken: Mit den oben genannten Tipps, der kleinen Entspannungsatmungsinsel  und Ihrem neu erworbenen Wissen, sind Sie am Ende des Tages nicht mehr so ausgepowert.

 

        Ich wünsche Ihnen stets kleine Entspannungsinseln im Alltag und eine entspannte Vorweihnachtszeit!

 

        Sandra Fellmann

 

 

Dieser Text gibt nur einige Tipps. Die Thematik Entspannung und Stress ist ein weites Feld und kann hier in diesem Text nur angeschnitten werden. Wenn Sie die Tipps ausprobieren, achten Sie immer auf Ihre eigene Gesundheit und ziehen Sie, wenn nötig Fachpersonal zu Hilfe.

Sie wünschen noch mehr Informationen über autogenes Training, progressive Muskelrelaxation nach Jacobson, Coaching oder Entspannungsverfahren? Besuchen Sie gerne meine Website www.massagepraxisduesseldorf.de